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ABTEILUNGEN  Handball  D-Jugend männlich
12/12/2015
SV Koweg Görlitz - TBSV Neugersdorf 18:11 (8:8)
Spiele Neugersdorf gegen Görlitz sind immer etwas ganz besonderes. Spannung und Dramatik sind in diesen Duellen meist garantiert. Neben dem Geschehen auf dem Parkett gaben jedoch noch einige andere Faktoren der ersten Begegnung des Tages zusätzliche Brisanz.
So wurden die Koweg-Spieler, die bereits mit dem Aufwärmprogramm begonnen hatten, ohne nachvollziehbaren Grund auf die andere Hallenseite beordert. Im selben Atemzug wurde ihnen das Haftmittelverbot der Sporthalle nahegelegt, was im Prinzip kein Problem wäre. Der angeschlagene Ton ließ jedoch sehr die Vermutung aufkommen, dass die „Blau-Gelben“ schon vor Beginn der Partie eingeschüchtert werden sollten. Als zur Begrüßung kein Spielgerät bereit lag und die Görlitzer mit zwei Bällen aushelfen wollten, wurden diese ohne Begutachtung des Schiedsrichters mit der Aussage; „Immer dasselbe mit euch, diesmal nicht.“ zurückgewiesen. Als Spielgerät wurde dann vom Unparteiischen eine schlecht mit Luft gefüllte Blase, welche im Übrigen zunächst beiden Mannschaften Schwierigkeiten beim Prellen bereitete, ausgewählt. Einen zweiten Ball zur Auswahl gab es auch nach kurzem Görlitzer Protest nicht. Ebenso wenig eine Seitenwahl, was allerdings schon niemanden mehr verwunderte.
Jetzt zum Spiel. Schon zu Beginn war ersichtlich, dass es die Görlitzer schwer haben sollten, die Begegnung siegreich zu gestalten. Sehr kleinlich wurde auf den 3-Meter-Abstand beim Freiwurf geachtet und schon nach kurzer Zeit hagelte es durch gerade dieses schwere „Vergehen“ Verwarnungen und Zeitstrafen gegen die Neißestädter. Strafen, die mit etwas mehr Feingefühl eines erfahrenen Schiedsrichters in dieser Altersklasse durchaus vermeidbar gewesen wären. Anmerkend muss gesagt werden, dass der 3-Meter-Abstand durch den TBSV auch nur selten eingehalten wurde, bestraft wurde dies „schwere Vergehen“ hier jedoch nicht. Auch etliche nicht nachvollziehbare Freiwurfentscheidungen gegen Görlitz trugen dazu bei, dass aus einer 6:2 Führung der Blau-Gelben bis zur Halbzeit nur ein 8:8 Remis gehalten werden konnte. Dass ein Schiedsrichter des Gespannes neben seiner Funktion das Spiel zu leiten auch Traineraufgaben auf dem Parkett übernahm und versuchte die Neugersdorfer Jungs zu coachen, sei nur am Rande erwähnt.
In der Pause ermahnte der Koweg-Trainer seine Spieler Schiedsrichterentscheidungen kommentarlos hinzunehmen und in der Abwehr noch körperloser zu agieren, um keine weiteren Strafen zu provozieren. So gelang es dem Blau-Gelben Nachwuchs sich nach und nach abzusetzen. Dem 8:8 zur Halbzeit stand nun ein 10:3 in Halbzeit zwei gegenüber, welches sicherlich auch dem Spielstärkevergleich der beiden Teams, zumindest in dieser Saison entspricht. Wer nun denkt, dass Görlitz nur von dem 2003-er Jahrgang profitiert, dem muss entgegnet werden, dass der 2004-er Jahrgang mehr und mehr Verantwortung übernimmt und seinen Anteil an der Einsatzzeit und Torausbeute kontinuierlich erhöht. Auch im Training wird vor allem daran gearbeitet, die 2004 Geborenen konkurrenzfähiger und fitter zu machen. Wer die Spiele der D-Jugend in dieser Saison verfolgt hat, wird der Mannschaft sicher, ebenso wie der Trainer, eine Entwicklung in die richtige Richtung bestätigen.
Koweg spielte mit: Laurenz Valtin und Julien Seidel (beide im Tor), Richard Ranzinger (7 Tore), Simon Kiok, Nick Schmidt, Lucas Kretschmer (1), Pascal Baier, Julius Just (3), Bruno Neumann (3), Dominik Herbst, Pascal Bräsel, Maurice Dressler, Leon Seifert (1), Jacob Czarnowsky (3)

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