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ABTEILUNGEN  Handball  2.Männermannschaft
15/03/2015
Trotz guter Leistung fünfte Niederlage in Folge.
HSG Riesa/Oschatz : SV Koweg Görlitz 2. 36:30 (20:15)

Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, den die Verbandsliga-Handballer des SV Koweg Görlitz derzeit mit mäßigem Erfolg führen. Inmitten einem harten Programm, indem ausnahmslos Kräftemessen mit Mannschaften der oberen Tabellenhälfte anstehen, mussten die Neißestädter wieder einmal mit schmalem Kader antreten – diesmal beim Tabellenzweiten HSG Riesa/Oschatz. Koweg verlor das Traditionsduell, das viele Jahre von den ersten Teams in Verbands- und Sachsenliga ausgetragen wurde, mit 30:36 (15:20).
Einst duellierten sich die Handballer des SV Koweg Görlitz und SC Riesa in Verbands- und Sachsenliga, wobei sich mit den Jahren das Kräfteverhältnis zugunsten der Neißestädter wandte. In der Saison 2012/13 konnte Riesa den Abstieg aus der Sachsenliga nicht mehr verhindern. Als der erste Schock verdaut war schlossen sich die Sportstädter mit dem Lauf- und Radsportverein Oschatz zusammen und bündeln seither die Kräfte in der Region zur HSG Riesa/Oschatz. Nach einem Jahr in der Verbandsliga West, mit einem dritten Platz beendet, stand der Wechsel der HSG in die Oststaffel an – und somit auch wieder Duelle mit den Görlitzern. Schon das erste Aufeinandertreffen in der konnten die Sportstädter für sich entscheiden (36:28). Auch im zweiten Duell setzte sich der Favorit nun durch. Mit einem äußerst schmalen Kader konnte die Zielvorgabe ohnehin nur lauten, den Gegner hin und wieder zu „überraschen“ und so lange wie möglich zu ärgern. „Ich habe ein wenig damit spekuliert dass die uns wegen dem Tabellenplatz und der geringen Spielerdecke unterschätzen“, gibt Koweg-Trainer Willi Stiller offen zu. Und genau das wollte sein Team ausnutzen. Freche Würfe und gelungene Anspiele von Mittelmann Philipp Dührig – was ihm ab der 15. Minute eine Manndeckung einbrachte – ließen die Görlitzer erst einmal munter mitspielen. Allmählich begriff der Gastgeber den Ernst der Lage und nahm die Spielkontrolle nun auf. Vom 1:4 drehten die Sportstädter die Partie (10:5). Doch so fulminant wie die Führungskontrolle auch von statten ging sollte es nicht weitergehen. Koweg heilt weiter den Anschluss und konnte die fünf Tore Rückstand mit in die Kabine nehmen (15:20). „Ich kann nicht unzufrieden sein mit dem, was die Mannschaft in der ersten Halbzeit zu leisten im Stande war“, lobte Stiller. Da viele Gegentore aus Tempo-Gegenstößen resultierten mahnte der für den zweiten Durchgang ein schneller Umschaltverhalten ein. „Mir war außerdem wichtig dass die Jungs den Spaß nicht verlieren“, so Stiller weiter. Bis auf drei Tore konnten die Görlitzer noch einmal aufschließen (17:20), mussten den Gastgeber aber erneut gewähren lassen – ohne sich dabei aber selbst aufzugeben, selbst bei einem Rückstand von acht Toren (25:33) nicht. Stiller: „Die Mannschaft hat heute für diese Voraussetzungen das bestmögliche herausgeholt. Die Jungs haben gut gekämpft und nie aufgesteckt, das ist ihnen hoch anzurechnen.“ Ein kleiner Trost und Hoffnungsschimmer für die nunmehr fünfte Niederlage in Folge.

Koweg: Matthieu – Adam (5), S. Rausch, Dührig (8/1), Mühlan (3), Wallor (3), Wittig (1), Höhne (6), Lehmann (4)

Spielfilm: 0:2, 1:4, 5:5, 10:5, 12:8, 15:10, 19:12, 20:15, 24:18, 28:23, 30:24, 33:25, 35:28, 36:30

Robert Eifler




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17/11/2018 - 16:00 Uhr
Meisterschaftsspiel
Gegner: SSV Stahl Rietschen 2.
Spielort: Oberlausitzer Sporthalle Rietschen

 

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Spielort: SH Rauschwalde

 

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