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ABTEILUNGEN  Handball  2.Frauenmannschaft
18/09/2011
Trainer Uwe Günther spart nicht mit Kritik.
SV Koweg Görlitz II : SC Hoyerswerda 16:30 (6:11)

Kopfschütteln und Ratlosigkeit warne die ersten Reaktionen auf Seiten der Görlitzer nach dem Abpfiff der Verbandsliga-Partie zwischen dem SV Koweg Görlitz 2. und dem SC Hoyerswerda. Mit 16:30 (6:11) gingen die Gölritzerinnen in ihrem ersten Heimspiel der Saison förmlich unter. An die Leistungen der Partie zum Saisonauftakt konnten die Neißestädterinnen dabei bei weitem nicht anknüpfen.
„Es ist wirklich schade, dass wir uns unseren guten Saisonstart wieder so zu nichte machen. Mir fällt es schwer die passenden Worte dafür zu finden“, suchte SV-Trainer Uwe Günther nach einer Erklärung für das Schützenfest der gegnerischen Seite. Kompakt war es wohl ursächlich ein Mix aus 38 Fehlwürfen, nachlassender Konzentration und Kondition, gepaart mit abnehmender Motivation, was die Görlitzerinnen so ins Hintertreffen kommen ließ. Immer wieder verloren die Gastgeberinnen unnötiger Weise den Ball im Angriffsaufbau, was Hoyerswerda mit schnellen Toren bestrafte. Günther: „Uns fehlten einfach die taktischen Mittel und die nötige Disziplin. Wir haben uns mehr durch Einzelleistungen ausgezeichnet als als Team zu überzeugen.“ Auch im Deckungsbereich agierten die Neißestädterinnen viel zu harmlos, was dem SC immer wieder leichtes Spiel bot, zum Torerfolg durchzustoßen. Völlig unbefriedigend war dann auch das 6:11-Halbzeitergebnis. Auch wenn sich da schn leicht der erste Misserfolg andeutete, noch gut zehn Minuten nach Wiederanpfiff stemmten sich die Gastgeberinnen gegen die drohende Niederlage. „Das waren wir Hoyerswerda wenigstens für kurze Zeit mal ein gleichwertiger Gegner“, konnte Günther aber nur kurzfristig zufriedengestellt werden. Bis auf zwei Tore rückten die Koweg-Damen noch einmal auf (12:14), dann aber war schon wieder Schluss mit der Aufbruchsstimmung. Günther: „Was dann geschah war fast kaum noch mit anzusehen. Das war schlichtweg ein Rückfall in die erste Halbzeit.“ Nur dass es dann noch schlimmer wurde, denn mit einem ideenlosen Angriffsspiel schenkten die Neißestädterinnen die Punkte förmlich ab. Einzelaktionen gegen eine kompakt stehende Gästeabwehr waren nun mal nicht das richtige Mittel, um den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. „Uns fehlte hier absolut die Übersicht. Absolut fraglich für mich ist auch, warum der Gegner in der Schlussviertelstunde noch einmal genauso viele Tore werfen konnte wir die 45.Minuten davor“, spart Günther nicht mit Kritik. An den Torhüterinnen lag es jedenfalls nicht, denn die konnten sich mit einigen Paraden von Kontern noch auszeichnen. Und die vier vergebenen Siebenmeter machten am Ende das Kraut auch nicht mehr fett. Günther: „Die hohe Niederlage war nicht unbedingt die Folge daraus, dass Hoyerswerda wahnsinnig stark war. Es war das Ergebnis unserer hohen Fehlerquote.“ Lange grübeln hilft allerdings auch nicht, eher „Spiel abhaken, Mund abputzen und weiter hart trainieren“, so der SV-Coach.

Koweg spielte mit: Glatz, Haasler (beide Tor), Hartstein, Backofen (6), Fiebig (2), Magda Loniewska (5/2), Marta Loniewska (1), Seidel, Gottschalk (2), Labisch, Noske

Spielfilm: 1:2 (5.), 3:4 (10.), 4:6 (15.), 4:7 (20.), 4:10 (25.), 6:11 (30.), 9:12 (35.), 11:14 (40.), 13:16 (45.), 13:21 (50.), 15:24 (55.), 16:30 (60.)

Robert Eifler


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