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ABTEILUNGEN  Handball  D-Jugend männlich
10/09/2017
SV Lok Schleife – SV Koweg Görlitz 16:11 (8:6)
Nach guten Trainingsresultaten in der letzten Woche, vor allem nach dem Freitag-Testspiel gegen die D-Mädels, reisten unsere Jungs mit viel Hoffnung zum Auswärtsspiel nach Schleife.

Der Verlauf der ersten beiden Drittel in Spielabschnitt 1 untermauerte auch die Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis. Verdient war die 6:4 Führung der „Blau-Gelben“ zu diesem Zeitpunkt. Anders als im Spiel gegen Zittau spielte die Mannschaft geschlossener und minimierte die Anzahl der Fehlpässe. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Tor nach „Bogenlampe“) wurde unser Keeper Levy Schaarschmidt immer sicherer zwischen den Pfosten. Die folgenden Fernwürfe parierte er allesamt mit z.T. spektakulären Paraden. Und damit sind wir auch schon bei einem Problem der jungen „Koweger“: die Abwehr. Zwar agierte sie, wie bereits zu Beginn erwähnt, geschlossener, jedoch immer noch zu zurückhaltend. Die Schleifer konnten zu lange vor unseren Jungs querspielen, ohne dass sie eingriffen. Wir reagierten noch zu viel, statt zu agieren. Auch unsere Konterabwehr ist noch zu langsam. Trotzdem konnte man schon deutliche Verbesserungen beobachten. Ein besseres Pausenergebnis verhinderte sicher auch die Verletzung von Kimi Stolle, der nach einem Foul unsanft mit dem Hinterkopf auf dem Parkett aufschlug. Kimi gönnte sich dann erst einmal eine Auszeit mit der „Eisblase“.

Für den zweiten Abschnitt hatte sich die Mannschaft vorgenommen, alles zu geben, um den 8:6 Rückstand von Halbzeit 1 aufzuholen. Bis zum 12:10 für Schleife schien das auch möglich. Im Positionsangriff wurde druckvoller gespielt, und die Abwehr „packte“ auch mal zu. Leider versäumte es „Blau-Gelb“, eroberte oder gehaltene Bälle in Tore umzumünzen. Konterangriffe gab es quasi nicht zu sehen, da wir den Ball immer noch zu langsam nach vorn tragen und dabei das eine oder andere Mal zu viel dribbeln. Die sich somit bereits formierte Abwehr der Schleifer konnte viele der sich nunmehr häufenden Fehlpässe abfangen und setzten ihrerseits die „Big Points“. Dabei machte uns nur ein einzelner Spieler der Gastgeber das Leben schwer, mit seinen erzielten 12 Toren aber am Ende auch den Unterschied aus. Im Angriff wartet unser junges Koweg-Team noch immer zu lange auf den Pass. Fast alle Spieler nehmen den Ball im Stand an und kommen erst danach in Bewegung. Ein Umstand der unseren Gegnern natürlich entgegenkommt, ohne Bewegung und Geschwindigkeit üben wir zu wenig Druck auf die Abwehr aus und reißen keine Lücken. Im Training liegt das Hauptaugenmerk im Moment jedoch auf eben genau diesen Punkten. Vielleicht brauchen unsere Jungs einfach noch ein bisschen Zeit, sich auf die neuen Spielgegebenheiten einzustellen.

Koweg spielte mit: Levy Schaarschmidt (im Tor), Christoph Schwarzer (1 Tor), Maximilian Zeller (1), Leon Ramisch (1), Jan Zalsky (1), Bela Trabs (1), Felix von Kopp (1), Justus Scharnweber, Jannik Menzel (1), Kimi Stolle (4)

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