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ABTEILUNGEN  Handball  C-Jugend männlich
30/09/2018
Freiberg macht Koweg-Wohnzimmer zum „Dachsbau“ Nr. 2
SV Koweg Görlitz – HSG Freiberg 17:26 (8:15)

Auch im vierten Saison- und Heimspiel konnten die Koweg C-Junioren nicht überzeugen. Gast war diesmal die HSG-Sieben aus Freiberg. Die „Dachse“ reisten mit erst 2 Saisonspielen an, hatten da aber bereits einen Sieg auf der Habenseite. Endlich einen Sieg (!), das war auch der Wunsch unserer Jungs an diesem Tag. Doch die Realität ließ den Wunsch abermals in weite Ferne rücken.

Koweg begann sehr motiviert und ließ in den ersten Minuten der Begegnung auch berechtigte Hoffnungen aufkommen, an diesem Tag mit dem Gegner mithalten zu können. Recht couragiert ging man im Angriff zur Sache und stellte Freiberg vor das ein oder andere Problem. Mit zunehmender Spielzeit stellten sich die Gäste jedoch auf unser insgesamt zu harmloses Angriffsverhalten ein. Unsere Jungs hatten zu Beginn auch viel Glück, da die „Dachse“ ihr Zielwasser scheinbar nicht so hochdosiert eingenommen hatten. Mit dem Zwischenstand von 4:5 in der 10 Minute konnte Trainer Jan Czarnowsky trotzdem noch sehr gut leben, das Drama nahm erst in der Folgezeit seinen Lauf. Jetzt nämlich griff auch der Freiberger Paul Uhlmann ins Spielgeschehen ein. Die Görlitzer rechte Abwehrseite bekam besagten Rückraumspieler nicht in den Griff, entweder setzte sich Paul in starken Einzelaktionen durch bzw. hatte er immer den Blick für den besser positionierten Mitspieler. Erst beim Stand von 7:13 in der 20. Minute stockte der HSG-Motor etwas und es schien als käme Koweg besser ins Spiel. Die „Blau-Gelb“-Abwehr hielt in den nächsten vier Minuten stand, die Mannschaft konnte diesen leichten Aufschwung jedoch nicht auf die Angriffsleistung übertragen und musste bei der Freiberger 15:8 Führung den Gang in die Kabine antreten.

In der Kabine gab es dann jede Menge hängende Köpfe. Die Mannschaft, die ihrem eigenen Anspruch hinterherläuft, findet in der gegenwärtigen Situation keinen Weg, sich aus diesem gegenwärtigen Tief selbstständig zu befreien. Besonders bei anwachsenden Rückständen verliert die Mannschaft die spielerische Linie komplett. Hinzu kommt, dass zu wenig Druck von allen Positionen ausgeübt wird und die gegnerische Abwehr es immer leichter hat, sich auf unsere „Aktivposten“ einzustellen.

In Halbzeit 2 konnte Koweg zumindest in Ansätzen zeigen, dass man es auch besser kann. Stünde die Mannschaft sich mit ihrer gruseligen Chancenverwertung nicht nach wie vor selber im Wege, so hätte das Ergebnis zumindest besser als 9:11 aus Görlitzer Sicht ausgehen können. Einen einzelnen Spieler hervorzuheben verbietet sich an diesem Spieltag von selbst, wenngleich wenigstens Schlussmann Dominik Herbst die Koweg-Fahne noch hochhielt. Seine Paraden standen im krassen Gegensatz zu einigen eklatanten Abwehrschnitzern der Neißestädter. Hier wird in den nächsten Trainingseinheiten auch vermehrt das Augenmerk zu finden sein.

Koweg spielte mit: Dominik Herbst und Levy Schaarschmidt (beide im Tor), Jan Zalsky, Maximilian Zeller, Christoph Schwarzer, Maurice Dreßler, Jacob Czich, Jacob Czarnowsky (7 Tore), Leon Seifert (1), Julien Seidel (4), Marvin Tausche, Pascal Bräsel, Maurice Kriegel, Bruno Neumann (5)




  Kalender

 

17/11/2018 - 11:15 Uhr
Handball Sachsenliga Cmnl
Gegner: SG LVB Leipzig
Spielort: Leipzig, Telemannstraße

 

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