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ABTEILUNGEN  Handball  C-Jugend männlich
11/03/2018
Höchster Koweg-Sieg in der Sachsenliga
SV Koweg Görlitz – LHV Hoyerswerda 53:27 (26:16)

Letztes Heimspiel der Saison 2017/2018 – unsere C-Jungs wollten sich, vor allem nach der Schlappe in Aue, noch einmal mit einer tollen Leistung vom Heimpublikum verabschieden. Die Voraussetzungen dafür erschienen nicht schlecht, da die Jungs vom LHV als Tabellenletzter an die Neiße reisten. Unterschätzen des Gegners war jedoch das Letzte, was sich die „Blau-Gelben“ vorgenommen hatten. Nach der deutlichen Ansprache des Trainers vor einer Woche, war unserer Mannschaft anzusehen, dass sie etwas gutmachen wollte.

Die Begegnung begann ohne großes Feuerwerk, jedoch ging Koweg konzentriert vor und übernahm von der ersten Minute an das Heft des Handelns gegen die körperlich unterlegenen Zusestädter. Den Torreigen eröffnete Richard Ranzinger, ehe Hoyerswerda zum ersten und gleichzeitig letzten Mal in der Begegnung ausgleichen konnte. Im weiteren Verlauf setzten sich die Schützlinge von Trainer Jan Czarnowsky bis zur 9. Minute mit 9:3 ab. Danach plätscherte das Spiel bei gegenseitigen Torerfolgen bis zum 16:9 in der 15. Minute vor sich hin, dann drehte Koweg auf. Ein prima Spiel bestritt an diesem Tag Marc Gähler, der auf der Mittelposition druckvoll Akzente setzte. Selbst Torgefährlich (6 Treffer in der gesamten Begegnung), brachte er immer wieder Bewegung in die Görlitzer Angriffsbemühungen. Marc zeigte eine seiner besten Saisonleistung und wies sein großes Potential nach. Beim 20:10 (18. Minute) gab es jedoch einen kleinen Abbruch im Tempolauf der Neißestädter. Der erzielte 10 Tore Vorsprung wurde bis zu Pause verwaltet. Zur Erklärung muss man jedoch sagen, dass das Görlitzer Trainergespann den hohen Vorsprung für etliche Wechsel nutzte, alle Spieler sollten ran und Verantwortung übernehmen. Das gelang auch, jedoch hatte die Mannschaft dabei jedes Mal mit kleineren Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Eigentlich hatte Coach Jan Czarnowsky in diesem Match vorgehabt, den 2004er Jahrgang komplett auf die Platte zu schicken, die Personaldecke dafür war jedoch zu gering. Letzter Ausfall war Leon Seifert, der in Aue noch ein starkes Spiel machte, er fiel der Grippewelle „zum Opfer“. Somit konnte die Aufbaureihe nicht geschlossen werden und der Coach setzte weiter auf den bewährten Mix aus 2003er und 2004er Jungs. Wiederum hervortun konnte sich dabei Julien Seidel, der sich am Kreis immer besser einlebt aber auch sonst sehr variabel eingesetzt werden kann. Unsere Torleute hinterließen beide wieder einen soliden Eindruck und wurden diesmal von ihren Vorderleuten, vor allem in der zweiten Halbzeit, weniger im Stich gelassen, als noch vor Wochenfrist.

In der Halbzeitpause gab es wenig zu „meckern“, trotzdem wurde von Sven Brinkmann und Jan Czarnowsky wiederum das immer wieder aufkeimende nachlässige Deckungsverhalten moniert. Koweg besserte dieses in Abschnitt zwei und kassierte nur noch 11 statt 16 Gegentreffer in den ersten 25 Minuten.

Der erste Treffer nach dem Seitenwechsel war noch den Gästen vorbehalten, danach agierte Koweg im Angriff nahezu nach Belieben. Dabei war alles zu sehen, was Handball ausmacht. Es fielen Tore nach Kombinationen, Konterangriffen, aus Aktionen im 1 gegen 1 und nach Würfen aus dem Rückraum. Tolle Anspiele zu unseren Kreisläufern Bruno Neumann und Julien Seidel komplettieren diese Aufzählung.

Jedoch, auch nach Meinung vieler Zuschauer, spielte Hoyerswerda ebenfalls einen ansehenswerten Handball. Trotz ihrer körperlichen Unterlegenheit stellten die „wieselflinken“ Gäste unsere Defensive in der gesamten Begegnung immer wieder vor Probleme. Ein ums andere Mal wurden unsere Jungs hinterlaufen und das vor allem dort, wo unsere Abwehr am dichtesten sein sollte, in der Mitte. Hervorragende Finten der Hoyerswerdaer verfehlten ihre Wirkung nicht und ließen die jeweiligen Gegenspieler immer wieder „alt aussehen“. Auf dem „falschen Fuß“ erwischt hatten wir oft das Nachsehen und konnten nur über Fouls Torwürfe verhindern. Unsere Zeitstrafen und Verwarnungen resultierten nämlich nicht aus einer aufopferungsvoll kämpfenden Hintermannschaft, sondern aus einem teilweise behäbigen und nicht vorausschauend genug agierendem Verhalten in der 1 gegen 1 – Abwehr. 27 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache.

Gegen Ende der Partie sollte es dann doch noch einmal geschehen. Mit Pascal Bräsel (Linksaußen), Bruno Neumann (Halblinks), Jacob Czarnowsky (Mitte), Julien Seidel (Kreis) und Dominik Herbst im Tor standen dann alle einsatzfähigen 2004er gemeinsam auf der „Platte“ und sie konnten dem LHV Paroli bieten. Sehenswert Brunos Treffer nach tollem Anspiel von Jacob in den Rücken der Abwehr. Zwischen der 35. und der 42. Minute konnten die Zuschauer die stärkste Görlitzer Phase erleben. Ohne ein Gegentor zu kassieren, baute man einen 36:22 Vorsprung auf 45:22 aus. Hier konnte Keeper Dominik Herbst auch einen Strafwurf parieren. Das 50. Görlitzer Tor erzielte Oskar Rudolph. Der danach von seinen Mitspielern geforderte Döner für alle wird bei Gelegenheit aus der Mannschaftskasse bezahlt!

Nach und mit diesem am Ende beeindruckenden Sieg, bedankte sich die Mannschaft bei Eltern und Fans für ihre tolle Unterstützung über die gesamte Saison hinweg, auch bei der ein oder anderen knappen Niederlage. Am kommenden Sonnabend trifft die Mannschaft im letzten Spiel der Saison in Leipzig auf Mölkau und sollte dort ähnlich couragiert auftreten.

Koweg spielte mit: Laurenz Valtin und Dominik Herbst (beide im Tor), Pascal Bräsel (1 Tor), Erik Walter, Julien Seidel (4), Jacob Czarnowsky (4), Julius Just (3), Marc Gähler (6), Richard Ranzinger (13), Bruno Neumann (3), Bjarne Hintz (9), Oskar Rudolph (10)




  Kalender

 

17/11/2018 - 11:15 Uhr
Handball Sachsenliga Cmnl
Gegner: SG LVB Leipzig
Spielort: Leipzig, Telemannstraße

 

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