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ABTEILUNGEN  Handball  2.Männermannschaft
27/10/2013
Juniorteam nutzt Chancen nicht und verliert Spitzenspiel.
SV Koweg Görlitz 2. : HSV Weinböhla 26:29 (16:17)

Als Aufsteiger in eine höhere Liga begnügt man sich häufig mit dem Saisonziel Klassenverbleib. Zu unbekannt sei die Liga für einen Neuling, zu schwer einzuschätzen für wie viel das eigene Leistungspotential reicht. Mit einer solchen Zielstellung gibt sich Matthias Wolf, Trainer des Juniorteams des SV Koweg Görlitz, nach dem Aufstieg in die Verbandsliga jedoch nicht zufrieden. Er will mit seinem Team definitiv um die Podestplätze mitspielen. Und weil die Saison mit drei Siegen und einer Niederlage für die Neißestädter auch ziemlich verheißungsvoll begann, war Koweg am Wochenende Gastgeber einer Spitzenpartie der Liga. Als Gast stellte sich der HSV Weinböhla vor, der nach zwei Jahren des verpassten Aufstiegs sein Gesicht runderneuerte. Und das ziemlich erfolgreich, denn auch in diesem Jahr wird der aktuelle Tabellenzweite wieder angreifen können. Im Duell zweier auf hohem Niveau spielenden Teams konnten sich die Akteure um HSV-Trainer Frank Rost letztlich auch knapp, aber nicht unverdient, mit 29:26 (17:16) durchsetzen. „Ich muss meiner Mannschaft dennoch ein großes Kompliment machen. Die Jungs haben großartig gekämpft und bewiesen, dass wir zurecht um die oberen Plätze mitspielen wollen und können“, sagte Wolf nach dem Abpfiff.
Für viele der Anwesenden war die Partie nicht erst mit dem Abpfiff, sondern spätestens beim 20:25 aus Sicht der Koweg-Herren gelaufen. Der HSV Weinböhla machte in der 49. Minute nicht den Anschein, als wolle man sich in der Neißestadt noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Denn athletisch, konditionell wie auch spielerisch sind die Gäste auf absolut hohem Niveau ausgebildet. Zudem schwindeten bei einigen Görlitzer Akteuren, die die Hauptlast des Spiels tragen mussten, die Kräfte. Vor allem im Rückraum mangelte es an Durchschlagskraft. Doch Koweg-Trainer Matthias Wolf wollte sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschlagen geben. Er änderte die Defensivvariante auf ein 4:2 um, was den Angriffsmotor von Weinböhla noch einmal etwas in Stocken bringen sollte. Denn der HSV leistete sich nunmehr auch technische Fehler und Unkonzentriertheiten in den Wurfabschlüssen, die dem Gastgeber wieder die Möglichkeiten boten, doch noch einmal aufzuschließen. Doch zu häufig versagten den Görlitzern in ihren eigenen guten Chancen die Nerven, selbst freistehend vor dem gegnerischen Keeper. Wolf: „Wir konnten dadurch die Wende nicht mehr herbeiführen, was sehr bedauerlich ist. Aus meiner Sicht sind die 29 Gegentreffer auch ein wenig zu hoch.“ Er zeigt damit auch seine Besorgnis um den Entwicklungsstand der Torhüter, der derzeit stagniert. Allein 17 Gegentreffer im ersten Durchgang sind deutlich verbesserungswürdig.
Ein weiterer Punkt, weshalb die Aufholjagd in den Schlussminuten nicht erfolgreich sein sollte war der Tatsache geschuldet, dass die Koweg-Herren sechs Minuten in Unterzahl spielen mussten. Unter anderem verlor Danilo Krause nach einer Hinausstellung die Beherrschung und lies seinen Ärger an einem Verbandskasten aus. Durch die Aktion handelte er sich eine weitere Zeitstrafe und damit die Rote Karte ein. Wolf: „So etwas darf einem erfahrenen Spieler nicht passieren.“ Vielleicht hätte dieser Mut der beiden jungen Schiedsrichter aus dieser Phase dem Spiel bereits im ersten Durchgang gut getan, denn schon da hätte die Härte aus dem Spiel genommen werden können. „Am Ende sollte man diese Niederlage aber nicht an den Schiedsrichtern festmachen, immerhin hatten wir noch die Möglichkeiten gehabt, uns wenigstens ein Unentschieden zu erkämpfen. Aber wenn du die Chancen nicht nutzt verlierst du eben“, sagte Wolf. Umso bewunderte er seine Spieler, dass sie sich dennoch weiter unerschrocken dem Kampf stellten.

Koweg: Hollain, Matthieu, Jacobi – Krause (9), Brendler (3), Tim Baugstatt (4), Neumann, Biele (2), Adam (2), Wallor (1), Besser-Wilke (1), Tom Baugstatt (4/2), Grätz

Robert Eifler





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