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ABTEILUNGEN  Handball  2.Frauenmannschaft
16/10/2011
Eine Niederlage der ganz bitteren Sorte.
SF 01 Dresden 23 (10)
SV Koweg Görlitz II 22 (15)

Niederlagen sind immer bitter, das steht außer Frage. Aber wenn eine Mannschaft so verliert, wie es die Verbandsliga-Handballerinnen des SV Koweg Görlitz in der Landeshauptstadt getan haben, dann fehlen einem echt die Worte. 40 Minuten lang führte das Team um das Trainer-Duo Uwe Günther und Maike Garbe in der Partie gegen die Sportfreunde 01 Dresden, zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren. Doch vier Minuten vor dem Abpfiff reichten, um die Neißestädterinnen aus ihren Siegträumen zu reißen. Die Landeshauptstädterinnen gwannen am Ende doch noch mit 23:22 (10:15).
Wie konnte das noch passieren, nachdem die Gäste in hoffnungsvoller Erwartung auf weitere zwei Pluspunkte schon in die Zielgerade eingebogen waren. „Ich kann es nicht erklären, wie das noch passieren konnte. Vielleicht waren es die drei vergebenen Siebenmeter, vielleicht das zu langsame Umschalten von Angriff auf Abwehr. Oder aber der Kräfteverschleiß. Ich weiß es einfach nicht“, sprach ein übermäßig enttäuschter und fassungsloser SV-Trainer Uwe Günther. „Es ist so bitte wenn du so lange führst, und am Ende das Ding mit einer Kiste abgeben musst“, fügte er noch an. Das Stimmungsbild nach dem Abpfiff zog sich durch die gesamte Mannschaft. Nach einer recht ausgeglichenen Startphase, in der die Gastgeberinnen vor allem mit ihren Schützen aus der 2.Reihe überzeugen konnten, fand Günther genau die richtige Maßnahme für den zwischenzeitlichen Erfolg. Annett Fiebig nahm sich der Aufgabe einer Manndeckung an und führte auch die Regie in den Angriffen. Das polnische Schwesternpaar Loniewska konnte sich nach gelungenen Offensivbemühungen mehrfach auszeichnen. Wenn es auch viele Einzelaktionen waren, die Görlitz zu bieten hatte, waren es doch probate Mittel, die gegnerische Abwehr auszuhebeln oder zumindest einen Strafwurf herauszuholen. Doch nicht alle fanden sicher ihr Ziel – einer von den drei vergebenen hätte ausgereicht, um sich wenigstens einen Punkt zu sichern. Fünf Tore plus auf der Anzeigentafel sahen aber dennoch ganz gut aus, doch die Führung drohte zu schwinden. Günther: „Wir hätten die Pause lieber weglassen sollen. Wir konnten danach nicht mehr an selber Stelle ansetzen.“ Dresden stellte seine Abwehr nun ebenfalls auf ein 5:1 um und erspielte sich somit leichte Vorteile. „Wir haben bei der schnellen Rückwärtsbewegung immer mehr die Zuordnung in der Defensive verloren“, kritisiert Günther. Und so kam es, wie es wohl kommen musste – Dresden brachte sich nicht nur wieder auf Tuchfühlung, sondern auch zum Ausgleich in der 57.Minute. Doch damit nicht genug, wenige Szenen vor dem Abpfiff gingen die Gastgeberinnen auch noch in Führung. „Da führen wir so lange und am Ende fehlen uns ein paar Sekunden, um wenigstens noch einen Punkt zu holen. Ich denke ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, so Günther. So blieb es bei herber Enttäuschung, weil die Mannschaft für eine gute spielerische Leistung erneut nicht belohnt wurde. Den Frust wollen sich die Damen schon im Dienstagstraining (19Uhr, Berufsschulzentrum) von der Seele spielen, wenn sie in einem Testspiel gegen die Sachsenauswahl Jahrgang 97 antreten.

Koweg II spielte mit: Haasler (Tor), Harstein (2), Backofen (7/1), Fiebig (4/1), Magda Loniewska (3/2), Marta Loniewska (2), Seidel (2), Gottschalk (2), Jaud, Labisch

Spielfilm: 2:2 (5.), 3:4 (10.), 7:7 (15.), 8:9 (20.), 9:11 (25.), 10:15 (30.), 12:15 (35.), 15:17 (40.), 16:20 (45.), 17:20 (50.), 19:22 (55.), 23:22 (60.)

Robert Eifler


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