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ABTEILUNGEN  Handball  1.Frauenmannschaft
11/10/2015
Das Erwartete ist eingetreten.
SC Markranstädt : SV Koweg Görlitz 29:21 (18:7)

Im Spitzenspiel der Mitteldeutschen Oberliga sind die Handballerinnen des SC Markranstädt ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Die Koweg-Damen unterlagen in ihrem Duell beim Aufstiegsfavoriten mit 21:29 (7:18) und steckten damit nach drei Siegen in Folge ihre erste Saisonniederlage ein. Für Trainer Jörg Adam kein Beinbruch, denn „es ist eigentlich nur das Erwartete eingetreten“.
„Klar schielt man immer darauf dass es besser läuft als man erwartet“, sagt Adam, „aber es ist diesmal eben nicht eingetreten.“ Der Görlitzer Coach hatte vor der Partie noch die leise Hoffnung, so lange wie möglich am Ligafavoriten dranzubleiben und mit zunehmender Spieldauer so die Chancen auf einen Punktgewinn zu erhöhen. Doch davon war keine Spur zu sehen. Bis zum 3:4 hielten die Gäste noch den Anschluss, ehe sie zwei Zeitstrafen in Folge völlig aus der Bahn warfen. In dieser frühen Phase des Spiels sorgten die Markranstädterinnen für die Vorentscheidung. Schnelle Tore brachten den Gastgeber deutlich in Front (10:4). Selbst bei anschließender numerischer Gleichzahl legten die Piranhas Tor um Tor auf die Führung drauf. „Viele aus meiner Mannschaft haben nicht ihr volles Potential abrufen können. Dann reicht es eben nicht um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Und gegen so ein Team brauchst du auch mehr als einhundert Prozent“, so Adam. Aus der Kritik schloss er beide Torhüterinnen, wie auch die junge Anne Neumann und Spielermacherin Jenny Kolewa aus. Besonders Neumann imponierte mit ihren ständigen (erfolgreichen) Versuchen, sich in der Offensive durchzusetzen. Dennoch ließ ein 18:7 zum Seitenwechsel Böses erahnen. In seiner Halbzeitansprache forderte der Coach bedeutend mehr Aggressivität, um den Gastgeber etwas mehr zu beeindrucken. Adam: „Unsere Defizite hatten wir vor allem beim Anrennen auf diese robuste Abwehr. Wir konnten uns im Spielverlauf nur schwer daran gewöhnen.“ Im zweiten Durchgang lief es nur deshalb halbwegs besser, weil sein Team ebenfalls an die Grenzen des Möglichen ging, um Markranstädt Paroli zu bieten. „In solchen Spielen musst du bereit sein den Kampf anzunehmen und dich nicht als Opfer zu sehen. Sonst funktioniert es eben nicht“, beklagt Adam. Er wollte aber auch herausheben, dass der SC nie unfair aufgetreten sei, sondern eher so gespielt habe, „wie es eben in höheren Ligen üblich ist“. Markranstädt vermochte es bedeutend besser, auch die Bewegungen der Gegenspieler ohne Ball zu antizipieren und darauf einzuwirken. Bis auf ein Dutzend erhöhte sich der Vorsprung der Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit noch (23:11), einen noch größeren Unterschied wussten die Neißestädterinnen aber zu verhindern. Durch einen sicheren Auftritt konnte man den SC hin und wieder zu Fehlern zwingen und so halbwegs mithalten. Und mit dem 21:29-Endergebnis waren die Görlitzerinnen immerhin besser als ihre drei Vorgänger, die ihr Aufeinandertreffen mit den Piranhas bestritten: keines dieser Teams unterlag nur einstellig. Adam: „Für heute galt mal wieder der Spruch: Man kann mehr aus Niederlagen als aus Siegen lernen. Aus unserer Sicht ist nichts Dramatisches passiert. Wir werden versuchen daraus zu lernen und uns weiterzuentwickeln.“ Ohnehin lag der Fokus des Görlitzer Trainers auf dem kommenden Auswärtsspiel gegen den HSV Magdeburg. „Wenn wir das gewinnen stehen wir richtig gut da.“ Da sieht er sein Team bedeutend mehr in der Pflicht.

Koweg: Klaus, Naumann – Wrzal (2), Momot, Fursewicz (1), Neumann (7), Beschnitt, Kurtycz, Bader (6/1), Conrad, Muras, Wasiucionek, Kolewa (5/1), Kühn

Spielfilm: 1:0, 4:3, 10:4, 14:6, 18:7, 23:11, 27:17, 29:19, 29:21

Robert Eifler




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