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ABTEILUNGEN  Handball  1.Frauenmannschaft
01/03/2015
Niederlage zum Comeback von Corinna Riediger.
Thüringer HC 2. : SV Koweg Görlitz 34:26 (18:15)

Mit einer unerwartet deutlichen Niederlage kehrten die Oberliga-Handballerinnen des SV Koweg Görlitz am späten Sonntag-Abend zurück von ihrer vorletzten Auswärtsfahrt. Das Team um Trainer Jörg Adam verlor bei der zweiten Vertretung des amtierenden Deutschen Meisters mit 26:34 (15:18) und verharrt dadurch weiter auf dem 6. Tabellenplatz.
Jüngst zwei Heimsiege gaben den Görlitzer Handball-Damen genug Rückenwind für die vorletzte Reise in der laufenden Saison. Mit gut 360 Kilometer ist die Fahrt zur Bundesliga-Reserve des Thüringer HC die weiteste Strecke, die die Görlitzerinnen zurücklegen müssen. Die fünfstündige Fahrt nach Bad Langensalza schienen die Koweg-Damen aber gut weggesteckt zu haben. Das Team um Trainer Jörg Adam fand gut in die Partie und durfte gleich die ersten Führungstreffer markieren – allen voran Jenny Kolewa, die drei der ersten vier blau-gelben Tore erzielte. Adam: „Wir haben es in der Anfangsphase aber verpasst, mal mit mehr als zwei Toren in Führung zu gehen. Wir hatten Erfurt ganz gut im Griff, konnten dies aber nicht deutlicher mit Treffern untermauern.“ Letztmalig zum 7:6 lag sein Team in Front, ehe der Gastgeber die Kontrolle übernahm. Der HC nutzte vor allem die Ballverluste seiner Gäste aus, um über Tempogegenstöße erfolgreich abzuschließen. Dank einer soliden Abwehr konnten die Neißestädterinnen das Positionsspiel des HC gut unterbinden. Doch die Unsicherheit im eigenen Angriff blieb bestehen, und damit auch die Fehlerquote. Adam sah hier ein deutliches Manko. „Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung von Jenny, Lydia und Dominica. Beim Rest ist es leider so, dass sie sich ganz schön herausgenommen und in vielen Szenen einfach versteckt haben.“ Der Mut, selbst Verantwortung zu übernehmen, blieb bei einigen auf der Strecke. Und das Görlitzer Spiel wurde dadurch zunehmend ausrechenbar. „Wenn man einem Kontrahenten begegnet, der einem ebenbürtig ist, muss man in der Breite mehr leisten“, fügt Adam an. Besonders deutlich wurde dies nach dem 19:19. Die Koweg-Damen hatten sich nach einem Rückstand von vier Toren gerade wieder herangekämpft, gaben aber ebenso schnell ihre spielerische Linie wieder auf. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Resultierend aus zahlreichen Fehlwürfen, die Erfurt für schnelle Kontertore nutzte, gerieten die Neißestädterinnen zunehmend in Rückstand. Mit acht Toren Differenz wurde schließlich die Partie abgeschlossen. Adam: „Wir haben viele falsche Entscheidungen im Angriff getroffen. Der HC, der im Laufe der Saison eine deutliche Entwicklung gemacht hat, hat unsere Fehler konsequent bestraft.“ Ein herber Rückschlag für sein Team war zudem die Verletzung von Emilia Wasiucionek zu Beginn der zweiten Halbzeit. Über die Außenpositionen agierten die Görlitzerinnen nicht mehr so, wie man es von ihnen eigentlich gewohnt ist. Auf rechts außen wurde die junge Anne Neumann bi sauf einen zehnminütigen Einsatz weitgehend geschont. Sie wurde durch Corinna Riediger vertreten. Riediger kehrte damit 22 Monate nach ihrem letzten Auftritt und anschließender Babypause wieder in Oberliga-Team zurück. „Sie hat sich heute gut in die Mannschaft eingefügt. Trotz alledem hat man ihr die Unsicherheit und fehlende Spielpraxis noch angemerkt“, so Adam. Zweifelsfrei hat sich die 31-Jährige wieder herangekämpft und weist keinerlei athletische Nachteile auf. Aber sie kommt auch, so sagt Adam, in eine veränderte Mannschaft, in der sie sich erst einmal akklimatisieren müsse. „Ich hoffe sie schafft den Sprung wieder zurück. Aber sie hat mit einer gesunden Anne Neumann und Magdalena Rejfur auch zwei starke Konkurrentinnen auf ihrer Position.“

Koweg: Klaus, Naumann, Seidel – Marceluk, Witschel, Neumann, Riediger (3), Conrad (2/2), Kurtycz, Muras (1), E. Wasiucionek (3), A. Wasiucionek (2), Kolewa (6), Tvrdonova (9/3)

Spielfilm: 1:3, 4:6, 6:7, 9:9, 12:11, 15:12, 17:13, 18:15, 19:17, 19:19, 26:20, 30:22, 32:23, 34:26

Robert Eifler




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21/10/2018 - 17:00 Uhr
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Gegner: HC Burgenland
Spielort: SH Rauschwalde

 

28/10/2018 - 15:00 Uhr
Meisterschaftsspiel
Gegner: TSV Niederndodeleben
Spielort: Wartburg-Halle Niederndodeleben

 

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