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ABTEILUNGEN  Handball  1.Frauenmannschaft
01/02/2015
Koweg-Damen holen (endlich) Sieg gegen Top-Team.
SV Koweg Görlitz : SG HV Chemnitz 2010 30:24 (15:11)

Da ist er nun, der erste Sieg im neuen Jahr für die Oberliga-Handballerinnen des SV Koweg Görlitz. Und was für einer. Denn das Team um Trainer Jörg Adam bezwingt nicht irgendein Team, sondern mit der SG HV Chemnitz 2010 eine der Top-Mannschaften der Liga. Die Neißestädterinnen setzten sich in ihrem dritten Heimspiel seit dem Jahreswechsel mit 30:24 (15:11) durch. Die Meisterschaft dürfte damit fast schon zu Gunsten des SC Markranstädt entschieden sein.
„Es ist uns endlich gelungen eine Top-Mannschaft zu schlagen. Das darf uns ruhig ein wenig stolz machen“, freut sich Koweg-Trainer Jörg Adam nach dem Spiel. Es war in der Vergangenheit immer eines der großen Ziele, nach den Pflichtaufgaben die Kür folgen zu lassen. In den ersten drei Begegnungen des neuen Jahres sollte sein Team immer nur knapp daran scheitern. Nun endlich ließen die Görlitzerinnen Taten folgen. Auch wenn es phasenweise spielerisch leicht aussah war es dennoch ein harter Kampf für den Gastgeber. Denn die Spielanlage der Chemnitzerinnen sieht es vor, körperlich robust besonders gegen die gegnerischen Leistungsträgerinnen zu agieren. Offensichtlich wurde dies in vielen kleinen Szenen. So durfte unter anderem Koweg-Akteurin Domenica Tvrdonova im ersten Durchgang Kontakt mit der Hallenwand aufnehmen. Ihr Gegenspielerin – gerade erst von einer Zeitstrafe wieder aufs Parkett gekommen – konnte noch einmal Platz auf der Bank nehmen. Ebenso war es Tvrdonova, die nach einem Wurf kurz nach dem Seitenwechsel einen Schalg ins Gesicht bekam. Dem Schiedsrichterpaar blieb nicht anderes übrig als den Roten Karton zu zeigen. Es war der erste von insgesamt drei Stück in diesem Sachsen-Derby – zwei weitere sollten für die Koweg-Damen folgen. Weitere 15 gleichverteilte Zeitstrafen sind Ausdruck für eine kampfbetonte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenken wollten. Adam: „Ich habe Respekt vor meinen Spielerinnen die sich nicht haben beeindrucken lassen sondern ihren Körper hingestellt haben.“ Denn die Gastgeberinnen bewiesen eindrucksvoll dass sie den Tabellenzweiten gehörig unter Druck setzen konnten. Sie schafften es sogar soweit, den Chemnitzerinnen keinen einzigen Führungstreffer zu gönnen. Ganz im Gegenteil, die Führung wurde über die Zeit sukzessive ausgebaut und hatte beim 26:16 in der 51. Spielminute ihre größte Differenz erreicht. Bevor der Torreigen allerdings losging mussten die Zuschauer gut drei Minuten ausharren. Fehler auf beiden Seiten verhinderten ein frühes Tor. Dafür ging es dann anschließend Schlag auf Schlag. Mit einem verwandelten Siebenmeter übersprang Juliane Conrad als Erste die Hürde. Und mit der 16-jährigen Mareen Kühn, die ihr Heimspieldepüt feierte und von Beginn an das Vertrauen den Trainers genoss, setzte ein Görlitzer Eigengewächs den Schlusspunkt unter ein dynamisches Aufeinandertreffen. In den Minuten dazwischen zeigten sich die Neißestädterinnen von allen Positionen torgefährlich. Besonders die Außenpositionen wussten mit zahlreichen Einnetzern zu überzeugen. Auch eine 4:2-Deckung der Gäste in der Schlussviertelstunde zeigte keine Wirkung. Den Schlüssel zum Erfolg sah Adam aber eindeutig in einer starken Hintermannschaft mit einer souveränen Romy Klaus im Görlitzer Kasten. Diese machte in der 50. Minute nach einer ihrer zahlreichen Paraden Platz zwischen den Pfosten für Nicole Seidel. Der Erfolg war den Blau-Gelben zu dieser Zeit nicht mehr zu nehmen. Adam: „Wir haben uns sehr gefreut dass unsere Fans trotz der letzten Niederlagen noch an uns geglaubt haben und in die Halle gekommen sind. Das macht den Sieg umso schöner, wenn man ihn gemeinsam genießen kann.“ Für die Mannschaft scheint der Bann nun endlich gebrochen zu sein. Der Aufwind muss nun aber drei Wochen aufrecht erhalten werden. Denn erst dann geht’s für die Görlitzerinnen zum nächsten Heimspiel. Dann kommt der Tabellenletzte HC Sachsen Neustadt-Sebnitz in die Neißestadt.

Koweg: Klaus, Seidel, Naumann – Marceluk (4), Witschel (1), Neumann (6), Reifur, Conrad (3/3), Kurtycz (3/3), Muras (2), E. Wasiucionek (5), Kolewa (2), Tvrdonova (3), Kühn (1)

Spielfilm: 1:0 (4.), 2:1 (5.), 4:3 (10.), 7:4 (15.), 11:5 (20.), 13:8 (25.), 15:11 (30.), 17:14 (35.), 18:14 (40.), 22:15 (45.), 25:16 (50.), 28:19 (55.), 30:24 (60.)

Robert Eifler




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  Kalender

 

21/10/2018 - 17:00 Uhr
Meisterschaftsspiel
Gegner: HC Burgenland
Spielort: SH Rauschwalde

 

28/10/2018 - 15:00 Uhr
Meisterschaftsspiel
Gegner: TSV Niederndodeleben
Spielort: Wartburg-Halle Niederndodeleben

 

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