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ABTEILUNGEN  Handball  1.Frauenmannschaft
21/09/2014
Koweg-Damen verpassen große Chance auf ersten Saisonsieg.
SV Koweg Görlitz : BSV 93 Magdeburg-Olvenstedt 22:24 (12:12)

Ein Spiel auf Augenhöhe, leidenschaftlicher Kampf, eine starke Abwehr mit einer überragenden Romy Klaus als Torfrau – es gibt viel Positives aus dem vorletzten Heimspiel der Oberliga-Handballerinnen des SV Koweg Görlitz in diesem Jahr mitzunehmen. Und dennoch steht das Team um Trainer Jörg Adam weiterhin mit leeren Händen dar. Die Gastgeber leisteten sich einfach ein paar individuelle Fehler zu viel, um gegen einen Geheimfavoriten der Liga erfolgreich bestehen zu können. Die Chance für den Sieg war da, doch am Ende verloren die Görlitzerinnen denkbar knapp mit 22:24 (12:12).
„Ich glaube jeder dürfte heute gesehen haben warum ich vor wenigen Wochen noch gesagt habe dass diese Saison verdammt schwer für uns wird“, beginnt Koweg-Trainer Jörg Adam sein Statement zum Heimspiel gegen den BSV Magdeburg. Jenen Gegner hat sein Team in den letzten zwei Jahren immer ohne Punkte wieder nach Hause geschickt. Doch einer Zusammenführung mit dem HSV Haldensleben im Frauenbereich ist die neu formierte Mannschaft um Trainerin Marita Daum zum Favoritenkreis der Aufstiegskandidaten avanciert. Ein vermeintlich „leichter“ Gegner für die Koweg-Damen ist damit wieder aus der Liga verschwunden. Adam: „Wir wissen dass es reinweg um den Klassenerhalt für uns geht und ich glaube dass die Görlitzer Fans sich leider daran gewöhnen müssen, in den nächsten Wochen mit ihren Lieblingen zu leiden.“ Das Fanpublikum, dass durch sein zahlreiches Erscheinen den Koweg-Damen wieder eine starke Kulisse von den Rängen bot, wurde vom Team auch emotional ordentlich geprüft. Ein frischer Hurra-Handball mit einem sehenswerten Kombinationsspiel in den ersten 20 Minuten wurde noch vor der Halbzeitpause von einem Spiel mit vielen individuellen Fehlern seitens der Gastgeberinnen abgelöst. Einige lange Bälle auf zum Konter gestartete Mitspielerinnen wurden vom BSV erfolgreich abgefangen, zudem verstärkten die Gäste ihre Hintermannschaft zunehmend. „Wir hatten in dieser Phase die Chance deutlicher wegzugehen, vergeben diese aber. Magdeburg ist zudem eine extrem robuste Mannschaft, was sie Spielerinnen immer mehr unter Beweis gestellt haben. Da wird auch entsprechend ausgeteilt. Da müssen wir dann einfach mehr Konsequenz besitzen in die Nahtstellen zu stoßen“, so Adam. Weil aber der Druck aus dem blau-gelben Rückraum nicht kontinuierlich hoch gehalten werden konnte wurden auch die klaren Torchancen weniger. So mussten die Koweg-Damen ihren Vorsprung von zeitweise drei Treffern wieder hergeben, retteten aber immerhin noch ein Unentschieden in die Halbzeitpause (12:12). Zu Beginn der zweiten Spielhälfte gaben die Görlitzerinnen ihr Kombinationsspiel erst einmal komplett auf, was Magdeburg Oberwasser gab (13:15). Adam: „Wir haben leider eine Weile gebraucht um unsere spielerische Linie wieder zu finden. Zudem waren wir weiter nicht in der Lage konsequent unsere Torchancen zu nutzen.“ So rannte sein Team stetig einem Rückstand von zwei bis drei Toren hinterher. Eine weiter anhaltend hohe Fehlerquote stand den Gastgeberinnen im Weg, den zwischenzeitlich möglichen Ausgleichstreffer zum 22:22 bzw. 23:23 zu erzielen. „Man sieht dass die Abstimmung noch nicht so ist wie sie eigentlich sein sollte. Daran müssen wir weiter arbeiten“, so Adam. Doch er wollte nicht nur das Negative aus der Partie hervorgehoben wissen. Er habe auch viel Positives mitgenommen, was auch dem Görlitzer Anhang nicht entgangen sein sollte. So stand die Deckung sehr solide und hatte mit Romy Klaus einen sicheren Rückhalt. Mit Neuzugang Jenny Kolewa ist die Abwehr deutlich verbessert worden. Auch im Spiel nach vorn leistet die vom HC Sachsen Neustadt-Sebnitz gewechselte Kolewa ein hohes Pensum und reißt Lücken für ihre Mitspielerinnen. Mit Domenica Tvrdonova und Karolina Muras standen ihr zwei Rückraumschützinnen zur Seite, die ihre Quote im Wurfabschluss brachten. Adam: „Ich glaube dass wir heute keine grundsätzlich schlechte Partie gemacht haben. Die Mädels haben einen großen Kampf geliefert und nie aufgesteckt.“ Behält die Mannschaft diese Tugenden bei, dann sollte es in den nächsten Wochen auch mit Punkten klappen. Die Aufgaben werden allerdings nicht einfacher.

Koweg: Klaus, Seidel – Kolewa (1), Witschel (1), Kurtycz (2/1), Neumann (1), Muras (4), Kot (2), Marceluk, Conrad, Reifur (1), E. Wasiucionek (2), A. Wasiucionek (3), Tvrdonova (5/1)

Spielfilm: 0:1 (1.), 2:2 (5.), 5:3 (10.), 7:5 (15.), 8:6 (20.), 9:10 (25.), 12:12 (30.), 13:15 (35.), 14:16 (40.), 16:18 (45.), 18:21 (50.), 20:22 (55.), 22:24 (60.)

Robert Eifler




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