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ABTEILUNGEN  Handball  1.Frauenmannschaft
19/09/2010
Koweg-Damen erreichen in Chemnitz nicht die Normalform.
SG HV Chemnitz 2010 30 (12)
SV Koweg Görlitz 19 (05)

Die positive sportliche Entwicklung der Sachsenliga-Handballerinnen des SV Koweg Görlitz ist am Sonntag erst einmal ins Stocken geraten. Bei der SG HV Chemnitz 2010 kamen die Neißestädter nicht an ihr wahres Leistungspotential heran und unterlagen recht deutlich mit 19:30.
Mit der Gründung der Spielgemeinschaft 2010 ist der Frauenhandball in Chemnitz konzentriert worden, um so das volle Potential ausschöpfen zu können. Die 1.Mannschaft spielt in der Sachsenliga, und will nach eigenen Aussagen da ein Wörtchen mitreden. Im Klartext bedeutet dies, dass Chemnitz die Podestplätze fest im Visier hat. Mit den hochkarätigen Verstärkungen Anja Noack und Catrin Grützmann untermauern die Chemnitzerinnen ihre Ambitionen. SV-Trainer Jörg Adam geht da noch ein Stück weiter und hat den Gastgeber als seinen Meisterschaftsfavoriten auserkoren. Beide Teams gewannen ihr Auftaktmatch, doch wie die Ergebnisse einzustufen sind – Chemnitz siegte ebenfalls nur knapp gegen einen Aufsteiger – fiel im Vorfeld etwas schwer. Vielleicht war ein bisschen zu viel an Respekt, dass die Görlitzerinnen mit in ihr erstes Auswärtsspiel der Saison nahmen, den zu keiner Phase der Partie fanden die Gäste zu ihrem wahren Leistungspotential. Es allein auf die schwierige Anreise mit etwas Verspätung zu schieben, das missfällt Jeanette Adam, die ihren Mann noch einmal vertreten durfte – oder eher musste. „Wir sind heute ohne Selbstvertrauen aufgetreten. Da sah alles etwas ängstlich aus, die Mädels haben kaum Aggressivität in den Zweikämpfen gezeigt“, so Adam. Ehe sich die Neißestädterinnen versahen schlug es gleich fünf Mal im eigenen Kasten ein, selbst blieb bis zu diesem Zeitpunkt die Chancenverwertung auf dem Nullpunkt. Adam: „Chemnitz hat es eigentlich ausgereicht, uns mit einer durchschnittlichen Leistung zu beherrschen.“ Bis zum Pausentee konnten sich die Adam-Damen noch bei ihrer Torfrau Martina Köppe bedanken, nicht noch höher im Rückstand gelegen zu haben. So stand für die zweite Halbzeit einzig als Devise, noch etwas Ergebniskosmetik betreiben zu wollen. Und bis zum 13:21 war es den Görlitzerinnen gegönnt, zumindest ansatzweise eine Gleichwertigkeit herzustellen. Für Adam war im Spiel mit ungeahnt hoher Niederlage Katharina Engler als sichere Siebenmeterschützin, Corinna Riediger für ihre Spielbelebung in der zweiten Halbzeit und die beiden Torfrauen der einzige Lichtblick. Nicole Seidel bekam als Extrabelohnung die Ausführung des letzten Strafwurfs vom Punkt – der mit der Schlussirene erklang – zugesprochen. „Wir wollten sie damit für ihre enorm positive Entwicklung in den letzten Wochen belohnen“, rechtfertigt Adam die Maßnahme. So durfte die erst 17-jährige Torfrau ihren ersten Saisontreffer markieren. Es war letzlich aber der Schlusspunkt unter einer Partie, die die Blau-Gelben gern so schnell wie möglich vergessen würden. Adam: „Uns sind hier noch einige Baustellen aufgezeigt worden, über die man in den letzten Wochen aufgrund der Leistungssteigerungen vielleicht ein wenig hinweggesehen hat. Wir werden uns bemühen am kommenden Wochenende wieder mit einem ganz anderen Gesicht aufzutreten.“ Dann auch wieder mit Trainer Jörg Adam als Oberhaupt auf der Bank.

Koweg spielte mit: Köppe, Seidel (1/1), Heinsch, Loniewska (1), Witschel, Hähnel (1), Engler (6/4), Riediger (2), Thun, Gieseler (2), Conrad (1), Kurtycz (4), Wasiucionek, Rejfur (1)

Spielfilm: 5:0, 12:5, 17:9, 21:13, 30:19

Robert Eifler

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