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ABTEILUNGEN  Handball  1.Männermannschaft
15/09/2022
Junges Teams kämpft um den Klassenverbleib.
Am Sonntag startet für die 1.Handball-Männermannschaft des SV Koweg Görlitz ihre 13. Saison in der Sachsenliga. Und zum dritten Mal in Folge kann das Ziel nur „Klassenverbleib“ lauten. Das Team um Trainer Michael Schuller ist bei dieser Mission dringender denn je auf die eigenen Nachwuchstalente angewiesen, denn trotz abgeschlossener Kaderplanung verließen zwei wichtige Spieler das Team.

Selten zuvor gingen die Görlitzer mit einem derart jungen Team in eine Sachsenliga-Saison. Denn zur neuen Spielzeit 2022/23 rücken die A-Junioren in den Männerbereich auf. Jene jungen Nachwuchsspieler haben in der zurückliegenden Saison den 3. Platz in der Sachsenliga ihrer Altersklasse erreicht und gelten als hoffnungsvolle Nachrücker. Zunächst einmal werden die Spieler als Juniorteam in der Ostsachsenliga, mit ihrem neuen Trainer Eric Gähler, auf Punktejagd gehen. Ihre Unterstützung im Sachsenliga-Kader ist aber dringend notwendig. „Wir konnten die offenen Positionen im Rückraum durch die Zugänge von Florian Weickelt und Vojta Kozubek vielversprechend besetzen, allerdings wiegen die Abgänge von Vit Sebek und Lino Nincevic schwer und können so kurzfristig wohl kaum kompensiert werden“, sagt Abteilungsleiter Florian Matthieu zur aktuellen Kadersituation. Bis Mai galt die Planung eigentlich als abgeschlossen, alle Spieler sicherten ihren Einsatz für die neue Saison zu. Dann aber überraschend für Trainer und Planer kamen die Wechselbekundungen von Vit Sebek (KJS-Club Dresden) und Lino Nincevic (ZHC Grubenlampe) in den letzten Wochen der Vorbereitung. So gilt es nun, aus der Not eine Tugend zu machen und auf den eigenen Nachwuchs zu vertrauen. Punktuelle Beispiele für eine gut funktionierende Integration gab es in den zurückliegenden Jahren. Matthieu: „Zwangsläufig fehlt aber noch etwas die Eingespieltheit und Stabilität. Besonders in der Abwehr liegen große Aufgaben vor den Spielern, sich weiterzuentwickeln und an das Sachsenliga-Niveau zu gewöhnen.“ In einer solchen Situation muss man den jungen Spielern auch Fehler nachsehen – umso mehr wird es dann auf die Unterstützung des Teams vom Publikum ankommen.

„Wir bleiben bei allen Umständen optimistisch. Die jungen Wilden haben in den Vorbereitungsspielen gute Leistungen gezeigt, auch wenn die Konstanz natürlich noch fehlt und wir noch viele Punkte auf dem Zettel haben, an denen wir arbeiten müssen“, sagt Trainer Michael Schuller. Für ihn war die Perspektive, zukünftig auf viele Talente des eigenen Nachwuchs setzen zu können, einer entscheidender Punkt für sein Engagement.

Ziel ist es, dass sich die Mannschaft und die jungen Spieler entwickeln. Bei dem starken Teilnehmerfeld in der kommenden Saison muss um jeden Punkt hart gekämpft werden. Die Mannschaft muss in jedem Training und wird in jedem Spiel alles geben und mit Kampfgeist, Willen, Einsatzbereitschaft, Optimismus, Fleiß und Freude die Herausforderung angehen, um unsere gesteckten Ziele zu erreichen.


Foto: Gert Richter




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