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ABTEILUNGEN  Handball  1.Männermannschaft
10/11/2018
Koweg-Herren liefern glanzvoll ab.
SV Koweg Görlitz : Germania Zwenkau 31:22 (15:8)

Die Sachsenliga-Handballer des SV Koweg Görlitz bauen ihre makellose Heimbilanz der aktuellen Saison weiter aus. In beeindruckender Manier gewann das Team um Trainer Philipp Domko gegen den mit nur einem Punkt Abstand unteren Tabellennachbarn Germania Zwenkau mit 31:22 (15:8). Für die Gäste war es erst die zweite Niederlage nach sieben Spielen.
Das war mal ein Spiel ganz nach dem Geschmack von Philipp Domko. „Die Truppe hat endlich mal einen durchgehend ordentlichen Auftritt hingelegt, und nicht nur eine Halbzeit oder zehn Minuten. Es war ein deutlicher Entwicklungssprung erkennbar“, zeigte sich der Görlitzer Coach begeistert. Für ihn hatte sich das schon im letzten Auswärtsspiel gegen Glauchau/Meerane angedeutet – nun lieferte seine Mannschaft ab. Es habe vieles von seinen Vorstellungen funktioniert, woran die Görlitzer nun schon seit Wochen trainieren. Beginnend bei einer soliden Abwehr, in der es nicht an der nötigen Beinarbeit fehlte. Zudem verstand auch Keeper Erik Michel sein Handwerk der Ballabwehr. Domko: „Wir haben das Spiel eindeutig aus der Defensive heraus gewonnen. Daraus konnten wir viele Tempostöße starten.“ Zwar machte zunächst die linke Aufbauseite der Zwenkauer noch etwas Probleme, mehr und mehr bekamen die Neißestädter auch das in Griff. Wobei die Gäste sich auch erst mit Ablauf der ersten zehn Minuten am Torreigen beteiligten. Zu diesem Zeitpunkt hatten Aurelijus Stankevicius und Tim Baugstatt mit ihren Treffern schon für eine komfortable Koweg-Führung gesorgt (5:0). In der Folgezeit blieb die Trefferquote der Gäste eher karg, nach Abschluss von Halbzeit eins waren es gerade einmal acht erzielte Tore – Bestmarke für die Neißestädter in der laufenden Serie. Selbst hielten die Gastgeber den Druck auf die gegnerische Hintermannschaft durchweg hoch und bauten dank überlegter und konsequent durchgeführter Positionsangriffe den Vorsprung sukzessive aus. „Die Jungs haben eine tolle Souveränität ausgestrahlt und in aller Ruhe die Chancen erarbeitet“, so Domko. Der deutliche 7-Tore-Vorsprung zum Seitenwechsel ließ die Koweg-Herren allerdings nicht in eine Art Gefälligkeit verfallen. Domko: „In so einem Spiel musst du immer wachsam sein. Das kann nach drei, vier Gegentoren in Folge auch schnell kippen.“ Siehe letztes Wochenende, an dem sein Team gegen Spitzenreiter Glauchau/Meerane 17:11 führte und am Ende eine Punkteteilung anstand. Soweit wollten es die Gastgeber nicht erneut kommen lassen. Zwar hatte Zwenkau mit zwei Treffern den besseren Einstieg in Halbzeit zwei, Koweg zeigte sich davon aber gänzlich unbeeindruckt. Bis zur 41. Minuten drehten die Blau-Gelben richtig auf und markierten beim 23:12 den größten Unterschied. Im letzten Drittel war das Spiel auf die Vorsprungsverwaltung beschränkt. Zwenkau legte nach wie vor ein hohes Tempo an den Tag, ließ sich aber damit einhergehend zu vielen technischen Fehlern verleiten. Und Domko nutzte die restliche Spielzeit für diverse Einwechselungen, um allen Spielern ihren Anteil am vierten Heimsieg zu gönnen. Domko: „Es ist dadurch vielleicht ein klein wenig wild auf dem Spielfeld geworden, so dass die letzten Minuten nicht perfekt, aber weitgehend okay waren.“ Für ihn war es insgesamt eine überzeugende Vorstellung, mit der man einfach zufrieden sein könne. Die Kunst sei nun für ihn, dass seine Mannschaft diese Leistung auch dauerhaft bestätigt, egal wie unterschiedliche stark und erfolgreich die kommenden Gegner auftreten. „Eins ist Fakt: auf den heutigen Tag lässt sich aufbauen“, so Domko. Ob sein Appell Gehör findet wird sich schon am kommenden Samstag (19Uhr) zeigen. Dann müssen die Neißestädter zum Aufsteiger HSV Dresden.

Koweg: E. Michel, Purschke – Galach (4), Höhne (2), Türkowsky (4/1), Kvasnicka (3), Stankevicius (7), Rechner, Wittig (1), Kosmala (1), Tom Baugstatt (4/3), Vogt, Biele (1), Tim Baugstatt (4)

Torfolge: 1:0 (5.), 5:0 (10.), 8:4 (15.), 10:5 (20.), 12:7 (25.), 15:8 (30.), 17:10 (35.), 21:12 (40.), 24:15 (45.), 26:16 (50.), 28:18 (55.), 31:22 (60.)

Robert Eifler


Fotos: Gert Richter




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