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ABTEILUNGEN  Handball  1.Männermannschaft
02/03/2017
Koweg reist zum glücklosen Aufsteiger.
Nach dem Derby haben die Sachsenliga-Handballer des SV Koweg Görlitz eine Pflichtaufgabe zu erfüllen. Am kommenden Sonntag (14Uhr) geht es für das Team um Trainer Petr Masat zur Oberliga-Reserve des SV Plauen-Oberlosa. Der Gastgeber ist Neuling in der Sachsenliga und streift bisher noch erfolglos durch den Ligaalltag.
Die erste Vertretung des SV Plauen-Oberlosa, die 2015 aus der Sachsenliga aufstieg, ist recht erfolgreich in der vierthöchsten Spielklasse unterwegs. Aktuell belegen die Spitzenstädter dort einen 5. Platz mit Sichtkontakt zum Treppchen. Ganz anders sieht es dagegen bei der Reservemannschaft aus. Schon die Generalprobe scheiterte durch ein 19:26 im Pokalauftakt beim Mitaufsteiger HSG Riesa/Oschatz – was folgte ist eine 16 Spieltage anhaltende Niederlagenserie. Zuletzt setzte es ein deprimierendes 12:32 beim TSV Radeburg und damit zugleich die höchste Pleite. Das große Problem stellt allen Anschein nach die Effektivität der Offensive dar. Mit einem Schnitt von 20 Toren pro Spiel (insgesamt 317 Treffer) ist das Team weit abgeschlagen. Alexander Melchner sticht mit 77 Toren in 15 Spielen noch heraus. Nur Hoyerswerda hat ebenfalls noch nicht die 400-Tore-Marke geknackt, steht aber mit 395 Treffern kurz davor. Von der Anzahl der Gegentore her könnten die Plauener mit der Konkurrenz um den Klassenverbleib mithalten – die Teams von Platz 9 bis 11 haben mehr Treffer kassiert. Dass es eine schwere Saison mit einem knallharten Kampf gegen den Abstieg geben würde, war der Mannschaft und allen Verantwortlichen im Vorfeld klar. In der abgelaufenen Saison belegte Plauen mit 15 Siegen, einem Unentschieden und sechs Niederlagen den zweiten Platz in der Verbandsliga Staffel West. Da die zweite Mannschaft des HC Glauchau/Meerane als Meister auf den Aufstieg verzichtet, kam Plauen damit in den Genuss, den Gang in die höhere Liga antreten zu dürfen. „Bei dieser Tabellenlage gehen wir als Favorit in dieses Spiel. Wir bringen aber den Respekt mit, Plauen nicht zu unterschätzen“, so Koweg-Trainer Petr Masat. Da der Klassenverbleib für Plauen nur noch von theoretischer Natur ist – der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt elf Punkte – kann der Gastgeber ohne jeglichen Druck in die kommende Begegnung gehen. Zu verlieren hat der Aufsteiger nichts mehr. Und das könnte für die Neißestädter gefährlich sein, für die die ganz große Anspannung nach dem Derby gegen Cunewalde etwas abfallen dürfte. Es ist auch nicht ganz abwegig, dass die Mannschaft sportliche Unterstützung aus dem Kader der Ersten erfährt. Die Oberliga-Truppe hat tags zuvor ein Heimspiel gegen Burgenland. Egal mit welchem Kader der Gastgeber nun antreten wird, er ist jung und sympathisch. Zuletzt betrug das Durchschnittsalter 20 Jahre – das Team hat also noch eine große Zukunft vor sich. Und schon das Hinspiel (Koweg gewann mit 28:17) hatte gezeigt, dass sich die Spitzenstädter trotz der misslichen Lage keineswegs der sportlichen Unfairness hergeben. Vielmehr soll jedes Spiel genutzt werden, um sich weiterzuentwickeln. Für die Koweg-Herren zählt am Sonntag nur ein Sieg, will man sich vorerst weiter sicher auf dem 3. Platz behaupten.

Robert Eifler




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