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ABTEILUNGEN  Handball  1.Männermannschaft
21/08/2016
Koweg gewinnt überraschend MediMax-Cup in Dessau.
In einer sich intensivierenden Vorbereitung auf die neue Spielzeit können die Sachsenliga-Handballer des SV Koweg Görlitz nach langer, von Unsicherheit geprägten Zeit, wieder positive Nachrichten schreiben. Zwei Wochen vor dem Saisonstart – die Görlitzer müssen gleich beim Vorjahresvizemeister LHV Hoyerswerda ran – gewinnen die Neißestädter die 2. Auflage des gut besetzten MediMax Handball-Cup in der Dessauer Anhalt-Arena.
An Testspielen in der Saisonvorbereitung kommt wohl kein Handballteam vorbei. Und bewusst entschieden sich die Verantwortlichen der Koweg-Handballer, spontan einer kurzfristige Einladung der SG Kühnau zum 2. MediMax Handballcup nach Dessau zu folgen. Allein das Teilnehmerfeld versprach eine hohe Qualität des Turniers. Der Reiz, sich an Gegnern zu messen, mit denen man bisher noch keine gemeinsamen Berührungspunkte hatte, war zudem groß. Neben dem Gastgeber und der zweiten Vertretung des USV Halle, die beide in der Sachsen-Anhalt-Liga spielen, stießen die Neißestädter auf die HSG GoGo Hornets (Thüringenliga) und Oberligisten HG 85 Köthen. In je 25 Minuten duellierten die Teams im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ den Turniersieg aus. Dass am Ende Koweg das Rennen machen würde, kam so unerwartet wie überraschend. Nach drei Siegen gegen die HSG GoGo Hornets (16:10), USV Halle 2. (13:10) und die SG Kühnau (13:11) sowie einer recht deutlichen Niederlage gegen den Meister der Mitteldeutschen Oberliga HG Köthen (10:18) spekulierten die Blau-Gelben höchstens mit Platz zwei, als sie sich vor dem letzten Spiel unter die Dusche verabschiedeten. Knapp 30 Minuten später trauten sie ihren Augen kaum, dass das bis dato in allen Partiien unterlegene USV Halle ein 10:10-Remis gegen den haushohen Favoriten und Vorjahressieger Köthen erzwang. Und weil jener schon zuvor zwei Punkte gegen die SG Kühnau abgegeben hatte (13:14) stand Görlitz aufgrund des besseren Vergleichs mit dem Gastgeber an höchster Stelle auf dem Treppchen. „Wir hatten heute unseren Spaß bei der Sache und haben als Team gut funktioniert. Sportlich war es ein kleiner Lichtblick für die neue Saison, mehr aber auch nicht“, meinte Koweg-Trainer Petr Masat nach dem Turniersieg. Gerade die Spiele gegen Köthen und Kühnau sah er als absolute Herausforderungen. Gegen den Oberligisten, der auf sein Aufstiegsrecht in die 3. Liga verzichtete, probierte Masat einiges der neuen Regelkunde aus, sah sein Team aber in den 25 Minuten Spielzeit nie auf Augenhöhe zum Kontrahenten. Masat: „Köthen ist absolut stark in der Abwehr, außerdem hat uns der Torhüter viele Bälle abgenommen.“ Im Duell mit der SG Kühnau wollten sich dann alle Görlitzer Teilnehmer noch einmal beweisen und eine ordentliche Leistung zum Abschluss hinlegen. Was ihnen auch ein Lob des Trainers einbrachte: „Ich glaube das war unser bester Auftritt an dem Tag.“ Das Turnier habe Masat außerdem gezeigt, dass man nach fünf Abgängern und der vielen Unsicherheit in den letzten Monaten wieder auf dem richtigen Weg. Mit Lukas Rohne, Paul Schober (beide aus eigener A-Jugend), Kevin Wittig (aus 2. Mannschaft) und Fabian Matthes (Braunschweig) präsentierten sich gleich vier neue im Kader. Letzterer stößt als Student für Management im Gesundheitswesen an der FH Görlitz/Zittau zu den Blau-Gelben hinzu. Matthes, der aufgrund der fortgeschrittenen Studienzeit wohl nur eine Saison das Koweg-Trikot überstreifen wird, ist vor allem auf der linken Außenposition eingeplant. „Der Junge passt von seiner Mentalität sehr gut in unser Team“, sagt Masat zum 23-Jährigen, der gleich noch die Funktion als Kassenwart der Mannschaft übernommen hat. Insgesamt wird der dünne Kader auf Dauer den Belastungen der Sachsenliga nicht standhalten können, weshalb noch an einer Verstärkung gearbeitet wird. Der Stresspegel bleibt für die aktuellen Spieler ungeachtet dessen weiterhin hoch. Am kommenden Pokal-Wochenende – Koweg hat in diesem Jahr nicht für diesen Wettbewerb gemeldet – gehen die Görlitzer noch einmal in ein abschließendes Trainingslager, ein Testspiel am Freitag in Liberec inklusive. Als wäre das noch nicht intensiv genug nehmen die Spieler ihrer Verantwortung nach ehrenamtlichen Engagement wahr und beteiligen sich in wechselnden Schichten am Pinverkauf auf dem Görlitzer Altstadtfest.

Koweg: Erik Michel, Lukas Rohne - Michal Kvasnička, Michał Kosmalla, Sebastian Gallach, Paul Schober, Kevin Wittig, Fabrice Türkowsky, Fabian Matthes, Marc Rechner, Tino Wallor

Robert Eifler


Die Ergebnisse im Einzelnen:

HSG GoGo Hornets : HG 85 Köthen 6:13
SG Kühnau : USV Halle 2. 17:10
SV Koweg Görlitz : HSG GoGo Hornets 16:10
HG 85 Köthen : SG Kühnau 13:14
USV Halle 2. : SV Koweg Görlitz 10:13
SG Kühnau : HSG GoGo Hornets 11:7
SV Koweg Görlitz : HG 85 Köthen 10:18
HSG GoGo Hornets : USV Halle 2. 10:6
SG Kühnau : SV Koweg Görlitz 11:13
USV Halle 2. : HG 85 Köthen 10:10


Die Endtabelle:

1. SV Koweg Görlitz 6:2 Punkte; 52:49 Tore
2. SG Kühnau 6:2 Punkte; 53:43 Tore
3. HG 85 Köthen 5:3 Punkte; 54:40 Tore
4. HSG GoGo Hornets 2:6 Punkte; 33:46 Tore
5. USV Halle 2. 1:7 Punkte; 36:50 Tore





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