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ABTEILUNGEN  Handball  1.Männermannschaft
12/04/2015
Koweg setzt Niederlagenserie gegen Döbeln ein Ende.
SV Koweg Görlitz : HSG Neudorf/Döbeln 32:30 (16:18)

Die Sachsenliga-Handballer des SV Koweg Görlitz können es doch noch. Fast auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, da gelang den Neißestädtern letztmalig ein Erfolg gegen die HSG Neudorf/Döbeln. Nach vier Niederlagen gegen das Ligaurgestein triumphierten am Ende wieder einmal die Blau-Gelben. Das Team um Trainer Petr Masat setzte sich in einer spannenden Partie knapp mit 32:30 (16:18) durch.
Die HSG Neudorf/Döbeln zählt nicht unbedingt zu den Mannschaften, die dem Görlitzer Sachsenligisten gut liegt. Sowohl Hinspiel als auch Pokalhalbfinale frischten in der laufenden Saison diesen Eindruck auf. Beide Vergleiche entschied die HSG für sich. Auch im zweiten Ligavergleich hatten die Gastgeber lange Zeit ihre Probleme gehabt. Vor allem die erste Halbzeit bestimmte der Tabellenzehnte. „Unsere Abwehr hat ohne Aggressivität gespielt. 18 Gegentore in einer Halbzeit, vor allem zu Hause, sind einfach zu viel“, moserte Koweg-Trainer Petr Masat. Zum Vergleich: im Hinspiel ließen sich die Blau-Gelben sogar 20 Buden in Halbzeit eins einschenken. Vor allem durch ihre präzisen Schlagwürfe ließen sie den Görlitzern Keepern kaum eine Chance. „Diese Würfe sind eine große Waffe von Döbeln. Vor allem wenn du kaum Gegenwehr leistest“, so Masat weiter. Punkten konnten die Gäste nicht nur durch diese Würfe, sondern auch durch ihre besonnene Spielweise, mit der sie keine Hektik aufkommen lassen und auf günstige Wurfpositionen warten. Und weil die Hausherren in den ersten 30 Minuten neben der schlechten Defensivarbeit auch mit Passungenauigkeiten und fehlender Präzision in den Abschlüssen auffielen, quittierte dies die HSG mit einer stetigen Führung, die beim 12:16 ihr Maximum fand. Erst mit dem Wiederbeginn schienen die Neißestädter den Zugriff auf diese Partie gewonnen zu haben. In ihrer wohl stärksten Phase stellten die Koweg-Herren erst den Ausgleich her (19:19), und zogen dann bis auf 24:20 davon. Masat: „Man konnte den Eindruck haben, dass wir das Spiel im Griff hatten. Der Ball wurde wesentlich flüssiger nach vorn getragen, unsere Offensive war wesentlich effizienter.“ Ein Befreiungsschlag war der 4-Tore-Vorsprung dann aber doch nicht. Koweg sollte die Führung zwar nicht mehr hergeben, sich aber nicht entscheidend absetzen und somit der HSG immer wieder die Möglichkeit geben, auf Schlagdistanz zu bleiben. Gerade die Schlussminute sollte die Spannung in einem ohnehin engen Match noch einmal gehörig steigern. In doppelter Unterzahl mussten die Görlitzer das Spiel beenden – die HSG witterte ihre Chance und setzte alles auf eine Manndeckung, um schnelle Ballgewinne herbeizuführen. Görlitz aber behielt die Nerven und Torhüter Peer Purschke kurz vor Ende noch einen Siebenmeter, wodurch sich die Anspannung bei den anwesenden Fans löste. „Es war heute vielleicht nicht unser bestes Spiel. Aber am Ende war wichtig, dass wir gewonnen haben. Vor allem die Abwehr hat mir in der zweiten Halbzeit besser gefallen“, so Masat.

Koweg: Purschke, Hollain – Vogt (6/2), Rechner (2), Galach (2), Gähler (1), Brendler, Türkowsky (5/2), Wosniczka (2), Kvasnička (5), Meißner, Kosmalla (6), Krause (3)

Spielfilm: 3:2 (5.), 4:6 (10.), 7:8 (15.), 9:11 (20.), 12:14 (25.), 16:18 (30.), 20:19 (35.), 21:20 (40.), 24:21 (45.), 26:25 (50.), 29:28 (55.), 32:30 (60.)

Robert Eifler




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